Diana HALLER
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„Die Mezzosopranistin Diana Haller, die einen entflammten, packenden, in der Textaussprache wie in der kraftvollen, farbigen Klanggestaltung ungemein präzisen Komponisten singt“

Die kroatische Mezzosopranistin Diana Haller löste in den verschiedenen Rollenportraits dieser Saison, so wie beim o.g. Rollendebut des 'Komponisten' /"Ariadne auf Naxos" bei Publikum und Presse gleichermaßen Begeisterung für ihre stimmlichen wie darstellerischen Darbietungen aus. Die Künstlerin wurde nach einem Jahr im Opernstudio der Oper Stuttgart in der Spielzeit 2010/11 als jüngstes Ensemblemitglied übernommen und singt dort mittlerweile alle wesentlichen Rollen ihres Fachs. Hierzu gehören u.a. 'Cherubino' /"Le nozze di Figaro", 'Ruggiero' /"Alcina", 'Orlofsky' /"Die Fledermaus", 'Rosina' /"Il barbiere di Siviglia", 'Angelina' /"La Cenerentola"‚ 'Dorabella' /"Cosi fan tutte", 'Hänsel' /"Hänsel und Gretel" (Kirill Serebrennikov; Georg Fritsch), 'Adalgisa' /"Norma" sowie die Titelpartie in "Ariodante".

Gastengagements führten Diana Haller u.a. als 'Altichiara' /"Francesca da Rimini" (Fabio Luisi; David Pountney) an die Scala di Milano, in der Titelpartie in Hasses "Siroe, re di Persia" zum London Händel Festival, als 'Alberto' in Giuseppe Balduccis "Il noce di Benevento" und als 'Tancredi' (Antonio Fogliani) zum Festival Rossini in Wildbad – wo sie den renommierten Internationalen Belcanto Preis erhielt, als 'Ruggiero' an die Oper Köln und die Dresdner Semperoper. An der Metropolitan Opera New York war die Künstlerin als Cover für 'Angelina' und 'Rosina' zu Gast, bei den Salzburger Festspielen in zwei aufeinanderfolgenden Jahren in Verdis "Il Trovatore" als 'Ines' an der Seite von Anna Netrebko und Placido Domingo zu erleben.

Weitere Gastengagements führten die Künstlerin u.a. mit der weiblichen Titelrolle in Purcells "Dido and Aeneas" nach Osor, als 'Angelina' ans Gärtnerplatztheater München, als 'Enrichetta' /"I Puritani" ans Opernhaus Zürich, als Händels 'Giulio Cesare' nach Ljubljana (Slowenien), als 'Rosina' nach Split (Kroatien), als 'Adalgisa' nach Rijeka sowie als 'Holofernes' /"Judith Triumphans" nach Ljubljana.

Einen großen Bereich neben der Operntätigkeit der Künstlerin liegt im Lied- und Konzertbereich. 2012 erhielt sie den ersten Preis beim '8. Internationalen Wettbewerb für Liedkunst' der Hugo-Wolf Akademie Stuttgart und ist dort mit ihren weitgefächerten Liedprogrammen regelmäßig zu hören.
Gastauftritte beinhalteten zudem u.a. zwei Tourneen mit  Mozarts "c-moll Messe" und Mozarts "Requiem" unter der Leitung von Philippe Herreweghe nach Italien, Frankreich und Schottland, Schumann’s "Requiem" und Bach Kantaten unter der Leitung von Diego Fasolis, Mahlers "Lied von der Erde" beim Heidelberger Frühling und an der Oper Stuttgart, Rossinis "Stabat Mater" (WDR Sinfonieorchester) und Dvoraks "Requiem" in der Kölner Philharmonie, eine Operngala-Tournee mit dem NDR Sinfonieorchester, Rossinis "Petite Messe Solennelle" in Amsterdam Concertgebouw, Händels "Dixit Dominus" mit dem Rundfunkorchester Zagreb, eine Rossini-Gala mit dem Sinfonieorchester Zagreb, Arien von Mahler und Bernstein mit dem Sinfonieorchester Ulm, Mozarts "c-moll Messe" mit dem MDR Sinfonieorchester in Leipzig und Magdeburg, sowie Mahlers "Sinfonie Nr. 8" (Fabio Luisi) mit dem Maggio Musicale Firenze und unter der Leitung von Kirill Petrenko bei den Vorarlberger Symphonikern.

Zukünftige Projekte beinhalten u.a. eine Neuproduktion "Norma"/ 'Adalgisa' an der Hamburgischen Staatsoper, eine Neuproduktion "Giulio Cesare" in Rijeka und beim Savonlinna Festival, eine Neuproduktion "Le nozze di Figaro" (Roland Kluttig) an der Staatsoper Stutgart, ihr Rollendebut als 'Donna Elvira' /"Don Giovanni" und in der Titelpartie von "L’Enfant et les sortilèges", eine Neuproduktion "Alcina"/ 'Ruggiero' an der Opéra du Rhin du Strasbourg, verschiedene Liederabende und Konzerte u.a. bei der Schubertiade Hohenems.

Diana Haller studierte am Giuseppe Tartini Konservatorium in Triest, an der Royal Academy of Music in London sowie an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart bei Dunja Vejzovic. Sie wird weiter von Brigitte Fassbaender betreut.
2013 wurde Diana Haller in der Kritikerumfrage der Zeitschrift "Opernwelt" zur 'Nachwuchssängerin des Jahres' gewählt. Im gleichen Jahr wurde sie vom Sinfonieorchester Zagreb als 'Junger Musiker des Jahres 2013' ausgezeichnet und erhielt von der Jeunesses Musicales den 'Preis Ivo Vuljevic für herausragende musikalische Leistungen'. Am 19. Juli 2020 erhält die Künstlerin den 'Inge Borkh Gedächtnispreis', der zunächst einmalig verliehen wird. Die Verleihung findet im Rahmen des Festivals Rossini in Wildbad 2020 statt.

Ihre Diskografie umfasst Werke von Händel und Bach (Chor des Bayerischen Rundfunks/Concerto Köln), eine Aufnahme von Gounods "Faust"/ 'Siebel' (Universal Music), ein Soloalbum mit Schumann und Wolf-Liedern sowie eine Aufnahme mit Liedern und Arien von u.a. Vivaldi, Hasse und Gajarek mit dem Ensemble Diderot.

 

www.dianahaller.com

 

Kontakt:
Elene Tschaidse
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Tel. +49 - 172 - 811 18 91
© Martin Sigmund