Anna SCHOECK
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Die deutsche Sopranistin Anna Schoeck erhielt früh Gesangs- und Geigenunterricht. Sie studierte Gesang an der HfM „Hanns Eisler“ Berlin bei Prof. Heidrun Franz-Vetter und Lied bei Prof. Wolfram Rieger. Außerdem war sie 2006 Stipendiatin der Richard-Wagner-Stiftung für die Bayreuther Festspiele.

An der Komischen Oper Berlin trat sie in der Saison 2006/2007 als Barbarina in „Le Nozze di Figaro“ auf.

Von Spielzeit 2007/2008 bis 2011/12 war Anna Schoeck der Deutschen Oper Berlin als Franz-Josef-Weisweiler-Stipendiatin verbunden und interpretierte zuletzt Partien wie Pamina/“Die Zauberflöte“, Gretel/“Hänsel und Gretel“, Barbarina, La Novice/“Marie Victoire“, Frasquita/“Carmen“ und Pepa/“Tiefland“.

2009/10 debütierte sie mit großem Erfolg als Susanna/“Le Nozze di Figaro“ am Stadttheater Bremerhaven, wo sie ebenso als Annina/“Eine Nacht in Venedig“zu hören war.

Als Papagena gastierte sie im Herbst 2010 mit der Berliner Staatsoper unter dem Dirigat von Sebastian Weigle bei einem Gastspiel von “Die Zauberflöte“ in Poznan (Polen).

Am Landestheater Schleswig-Holstein in Flensburg gab Anna Schoeck im Frühjahr 2011 in der Neuproduktion „Raskolnikov“ ihr Rollendebut als Sonja.

2012 und 2017 gastierte sie als Hirt/“Tannhäuser“ und Nuri/“Tiefland“ am Théâtre du Capitole Toulouse.

Seit September 2012 ist sie im Ensemble des Schleswig-Holstein’schen Theater, dort sang sie ihre erste und sehr erfolgreiche Mimi/“La Bohème“, es folgten Jenny/“Mahagonny“, Lisa/“Land des Lächelns“, Tatjana/“Eugen Onegin“, Rosalinde/“Fledermaus“, Tochter/“Cardillac“, Micaela/“Carmen“, Glawari/“Lustige Witwe“. 

Im Juli 2013 folgte auch ihr Debüt in Bayreuth – Gastspiel der Oper Leipzig anlässlich des Wagner-Jahres 2013 – mit Mariana/“Liebesverbot“, sowie die Wiederaufnahme in Leipzig selbst im September 2013. Dieselbe Partie sang sie 2014 dann auch in Triest.

Im Sommer 2014 debütierte sie als Gräfin/Nozze di Figaro bei den Opernfestspielen Jennersdorf.

Anna Schoeck bleibt auch weiterhin im Ensemble des Landestheaters Schleswig-Holstein. 

 

www.anna-schoeck.com

© Lauro Mueller